Jetzt KPÖ-Kandidatur ermöglichen

Niederösterreich wählt bereits am 9. März einen neuen Landtag. Nach monatelangem Hin und Her hat die ÖVP-NÖ in ihrer Selbstherrlichkeit die Wahlen kurzfristig auf diesen frühen Termin festgelegt. Die KPÖ, die sich das Ziel einer landesweiten Kandidatur gestellt hat, wird dadurch enorm unter Zeitdruck gesetzt. Gilt es doch, innerhalb von dreieinhalb Wochen in allen 21 niederösterreichischen Wahlkreisen mindestens jeweils 50 Unterstützungserklärungen aufzubringen! Die KPÖ tritt mit einer, auch für Nichtmitglieder offenen Liste zur Landtagswahl an. Spitzenkandidat wird der Kremser Gemeinderat, Franz Kral sein. Er ist ein erfahrener Kommunalpolitiker und konnte bei der Gemeinderatswahl im Oktober 2007 mit seiner Liste einen deutlichen Zuwachs verzeichnen und erreichte damit mehr Stimmen als die Grünen. Wir ersuchen Sie, die flächendeckende Kandidatur der KPÖ mit Ihrer Unterschrift zu ermöglichen: Dazu müssen Sie das hier bereit gestellte Formular herunterladen und ab 11. Jänner vor der Beamtin oder dem Beamten auf dem Wohnsitz-Gemeindeamt Ihre Unterschrift leisten (bitte Ausweis mitnehmen!). Der Beamte/die Beamtin bestätigt das Formular, das Sie mitnehmen und bitte rasch (spätestens aber bis 1. Februar 2008) an uns einsenden. Das Postporto trägt die KPÖ. Adresse: KPÖ-NÖ, 3100 St. Pölten, Andreas Hofer-Straße 4 Achtung: Im Unterschied zu Nationalratswahlen sind bei der Landtagswahl auch jene Personen unterstützungs- und wahlberechtigt, die in Wien einen Hauptwohnsitz und in Niederösterreich einen Zweitwohnsitz haben an dem sie gemeldet sind! Auch wenn Sie bei dieser Wahl nicht vorhaben die KPÖ zu wählen, ist Ihre Unterstützungserklärung ein Votum für einen demokratischen, einen politisch vielfältigeren "Wahlzettel". Politikverdrossenheit hat auch viel damit zu tun, dass Landtage und Parlament in Österreich politisch beschränkt werden. Neben den Prozenthürden gilt es als erstes die große bürokratische Hürde von ausreichend vielen Unterstützungserklärungen, um überhaupt kandidieren zu können, zu schaffen. Somit bleiben die oft zum verwechseln ähnlich positionierten etablierten Parteien unter sich. Wer soll sich dafür schon erwärmen …

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