Erfolg für Politik von unten statt Geld von oben


Erfolg für Politik von unten statt Geld von oben
Pressestelle - Niederösterreich
25. Januar 2026
Die Sensation ist gelungen: Die KPÖ zieht mit 3,82% und einem Mandat in den Gemeinderat von St. Pölten ein. Max Zirngast und Emily Draper werden die KPÖ dort vertreten. Noch vor wenigen Monaten wurde die KPÖ im politischen Rennen um die Landeshauptstadt kaum wahrgenommen – nun ist sie wieder fixer Bestandteil der Stadtpolitik.
Politik von unten statt Geld von oben
Österreich ist im internationalen Vergleich ein Land mit extrem hoher Parteienförderung für etablierte Parteien. Neue politische Kräfte haben es dadurch besonders schwer – außer sie verfügen über Millionäre als Sponsoren. Die KPÖ geht bewusst einen anderen Weg: ehrlich, transparent und von unten aufgebaut. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu gewinnen, politische Arbeit an der Basis zu verankern und Vertrauen in die Politik zurückzugewinnen – gerade bei jenen, die von den großen Parteien enttäuscht wurden.
Jetzt erst recht: Einsatz für soziale Anliegen
Aus den vielen Gesprächen mit den St. Pöltnerinnen und St. Pöltnern nimmt die KPÖ konkrete Aufträge mit in den Gemeinderat. Sie wird sich für die Einführung einer SozialCard, für einen Kautionsfonds und dafür einsetzen, dass die Stadt beim leistbaren Wohnen wieder aktiver wird.
„Auch mit einem Mandat kann man im Gemeinderat etwas erreichen – dann, wenn wir das Bündnis mit der Bevölkerung suchen und gemeinsam Druck machen“, so Zirngast.
Dem Bürgermeister auf die Finger schauen
Die KPÖ wird dem Bürgermeister genau auf die Finger schauen und dafür sorgen, dass soziale Anliegen Gehör finden. „Egal wie die Mehrheiten aussehen: Wir werden unbequem sein und Druck für soziale Politik machen“, betont Zirngast. „Damit die Menschen in St. Pölten wieder eine starke Stimme im Gemeinderat haben.“
Ein Wahlkampf getragen von Solidarität
Grundlage für diesen Erfolg war ein beherzter Wahlkampf mit vielen Ehrenamtlichen. Die KPÖ führte Haustürgespräche über 7000 geklopften Türen – ein Fünftel der St. Pöltner Haushalte. Mit 500 Anwohnern wurden dabei längere Gespräche geführt. Dazu kamen regelmäßige Infostände und Aktionen auf der Straße, 350 Plakate im Stadtgebiet sowie zwei Zeitungsausgaben an jeden St. Pöltner Haushalt. „Ich möchte mich ganz herzlich für die enorme ehrenamtliche Arbeit bedanken“, sagt Spitzenkandidat Max Zirngast. „Wir haben gezeigt, dass wir Solidarität nicht nur fordern, sondern leben.“