KPÖ macht Haustürgespräche: Der St. Pöltner Norden muss gehört werden
Pressestelle - Niederösterreich
29. Dezember 2025
Viele Menschen in St. Pölten haben das Gefühl, dass ihre Sorgen und Anliegen vom Bürgermeister nicht mehr gehört werden. Die Mieten steigen, die Betriebskosten explodieren regelrecht, manche trauen sich aus Angst um Nachzahlungen gar nicht mehr in ihren eigenen vier Wänden zu heizen. Das wird von der Stadtregierung aber kaum noch gehört und die Menschen fühlen sich alleine gelassen. „Politik beginnt für mich nicht im Gemeinderat, sondern wo die Leute wohnen. Deswegen sind wir im Norden von St. Pölten unterwegs und fragen die Menschen, was ihre Anliegen und Ideen für die Nachbarschaft und die Stadtpolitik sind,“ so KPÖ-Spitzenkandidat Max Zirngast.
Betriebskosten explodieren
Die Probleme sind bei vielen die gleichen: Vor allem die Betriebskosten machen den Menschen zu schaffen, egal ob Miete oder Eigentum. In einem Wohnhaus der WET-Gruppe in der Heimito-von-Doderer-Straße klagen die Bewohner über besonders hohe Betriebskosten. Hier bräuchte es dringend einen kostenlosen Betriebskostencheck. Die Stadt könnte hier tätig werden und das Angebot der Arbeiterkammer Niederösterreich ausweiten und bekannt machen.
Heizen oder Essen
In manchen Wohnhäusern ist die Lage noch prekärer. In der Dr. Wilhelm-Steingötter-Straße gibt es Mieter, die nicht Heizen wollen aus Angst vor hohen Nachzahlungen und in Jacke und Schal zu Hause sitzen. Das ist die Realität von Menschen in St. Pölten. Sie müssen sich zwischen Heizen und Essen entscheiden. Auch hier könnte die Stadt Abhilfe schaffen. Der Heizkostenzuschuss des Landes Niederösterreich wird von der Stadt ja mit der Brennstoffaktion bereits um 300€ aufgestockt. Anscheinend ist das Angebot aber nicht bekannt genug und die Antragsstellung zu umständlich. Das geht nämlich nur Dienstags und Donnerstags von 9 bis 11 Uhr am Amt. Die KPÖ möchte hier selbst tätig werden und die Menschen informieren.
Diese und weitere Anliegen möchte Max Zirngast auch in den Gemeinderat tragen und dort Druck für soziale Politik machen. „Diese Gespräche sind für mich die Grundlage unserer Politik. Wir setzen direkt bei den Interessen der Menschen an,“ so Zirngast.