Jedes Kind zählt – Kinderarmut abschaffen
Pressestelle - Niederösterreich
27. November 2025
Jedes Kind zählt – Kinderarmut abschaffen
Der20. Novemberist der internationale Tag der Kinderrechte. An diesem Tag gibt es immer Bekenntnisse von den meisten Parteien zur Bedeutung der Kinderrechte. Die gesellschaftliche Realität schaut aber anders aus. Noch immer sind in Österreich rund 350.000 Kinder und Jugendliche armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Das ist jedes fünfte Kind!
Und gerade jetzt erleben wir eine massive Kürzungswelle im Sozialbereich in Österreich, auf Bundesebene und in den Bundesländern. Davon sind vor allem auch Kinder und Jugendliche betroffen. In Niederösterreich hat die schwarz-blaue Landesregierung zum Beispiel letztes Jahr das Schulstartgeld gestrichen. Weitere Kürzungen drohen mit dem kommenden Budget.
Nina Aigner, inklusive Elementarpädagogin und designierte Frauensprecherin der KPÖ Niederösterreich, meint: „Kinder brauchen stabile Strukturen und Institutionen. Wer also Kinderrechte ernst nimmt, muss die Strukturen und Institutionen, die an der Umsetzung von Kinderrechten arbeiten, ordentlich ausfinanzieren“
Österreich ist ein reiches Land und Kinderarmut ist inakzeptabel. Die stetige Teuerung und die Kürzungen im Sozialbereich bei gleichzeitigen mageren Lohnabschlüssen werden die Lage noch schlimmer machen. Deswegen fordert die KPÖ eine Kindergrundsicherung. Das heißt ein Gratismittagessen in jeder Bildungseinrichtung, gratis Ferienangebote und einen Universalbetrag für jedes Kind.
„Es ist unsere Aufgabe als Gesellschaft sicherzustellen, dass kein Kind in Armut aufwächst und damit mit Minuspunkten ins Leben startet. Deswegen braucht es dringend eine Kindergrundsicherung und nicht Kürzungen im Sozialbereich,“ soMaxZirngast, Landessprecher der KPÖ Niederösterreich und Spitzenkandidat der KPÖ in St. Pölten.