NÖ setzt Scherpunkte im Verkehr weiter falsch
Pressestelle - Niederösterreich
27. September 2024
Stopp den Bau der Ostumfahrung Wr.Neustadt – Sofort Busersatz für Bahnhof Tullnerfeld herstellen
Zwei Ereignisse fallen aktuell zusammen, die deutlich zeigen, dass die Landespolitik in Niederösterreich in Sachen Verkehrs-, Kommunla und Umweltpolitik falsch abgebogen ist:
In Wiener Neustadt hat der Bau der Ostumfahrung begonnen. Das Aufräumen nach dem Hochwasser ist noch voll im Gang. Ein Straßenprojekt aus den 70er Jahren dem jede sinnvolle Basis fehlt. Selbst das Argument der Anbindung an ein neu geplantes Gewerbegebiet weißt die KPÖ zurück. Christiane Maringer, Landessprecherin KPÖ und Kandidiatin zur Nationalratswahl: „Jede neue Gewerbegebiet ohne ausreichender öffentlicher Anbindung, inklusive Bahnanschluss für Gütertransport widerspricht den Erfordernissen der Zeit. Es gilt motorisierten (Individual)Verkehr zu reduzieren nicht weiter auszubauen, wollen wir die Klimaverwerfungen zumindest eindämmen.“
Im Tullnerfeld ist der ÖBB-Bahnhof von den Hochwasserschäden so sehr betroffen, dass die Wieder-Inbetriebnahme noch nicht einmal abgeschätzt werden kann. Dass das Hochwasser den Bahnhof so getroffen hat, dafür kann die Bahn nichts. Aber, so Maringer: „Dass selbst Tage danach die Menschen die täglich auf die Bahn angewiesen sind keinen Ersatz gestellt bekommen ist unfassbar.“ Schülerinnen bis Pendler stehen ohne Alternative da und sind auf das Auto zurück geworfen.
„Es zeigt sich einmal mehr, wo das Land die Schwerpunkte beim Verkehr setzt. Und nein – es ist nicht weit hergeholt, diese beiden Ereignisse zu verbinden. Denn wenn die ÖBB nicht selbst drauf kommt, dass ein geordneter Verkehr für den täglichen Gebrauch vorrangig herzustellen ist, muss eben die Landesregierung entsprechend Druck machen, koordinierend eingreifen oder sonst passend helfen. Dafür muss der Fokus aber drauf liegen, dass der Öffentliche Verkehr DER wesentliche Mobilitätsfaktor im Land ist“, Maringer abschließend.
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Die KPÖ engagiert sich entschieden gegen dieses neue Straßenprojekt, das weder zeitgemäß noch aus irgendeinem Grund sinnvoll ist. Die Auswirkungen der Versiegelungspolitik konnten wir gerade erst bei den katastrophalen Hochwassern beobachten. Fabian ist Aktivist der KPÖ in Wr. Neustadt und Teil der Bewegung gegen die Ostumfahrung.Er fasst im Artikel alle Informationen zur nächsten Umweltsünde in NÖ zusammen und beschreibt, warum die KPÖ aktiv dagegen ist: „Alarm Ostumfahrung – Landesregierung lässt Baustellenareal räumen“
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