Nulllohnrunde: Abgehobene Gehälter führen zu abgehobener Politik

Pressestelle - Niederösterreich

9. Oktober 2025

Die Bundesregierung will eine weitere Nulllohnrunde für Politiker fixieren. Die niederösterreichische Landesregierung folgt nun dem Beispiel der Bundesregierung und kündigt an auch für Niederösterreich eine Nulllohnrunde für die Landesregierungsmitglieder beschließen zu wollen. Die KPÖ Niederösterreich begrüßt das, fordert aber eine Senkung der Gehälter von Spitzenpolitikern um mindestens 30 Prozent. Denn insbesondere Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Stellvertreter Udo Landbauer haben fürstliche Gehälter.

„Die Landeshauptfrau hat gesagt, wir alle müssen den Gürtel enger schnallen. Die Politik sollte mit gutem Beispiel vorangehen und die eigenen Gehälter um 30 Prozent kürzen,“ so der Tullner Michael Heindl, denn „abgehobene Gehälter führen zu abgehobener Politik und die Gehälter der niederösterreichischen Landesregierung sind eindeutig zu hoch.“ Die KPÖ verpflichtet sich dazu die Bezüge ihrer Politiker in Regierungen und Parlamenten an das österreichische Durchschnittseinkommen zu knüpfen, aktuell rund 2.500€. Alles darüber wird an Menschen in Notlagen weitergegeben.