WK Niederösterreich predigt Wasser und trinkt Champagner
Pressestelle - Niederösterreich
27. November 2025
WK Niederösterreich predigt Wasser und trinkt Champagner
Für die überwiegende Mehrheit der Menschen in Österreich gibt es Sparpakete und KV-Abschlüsse, die unter der Inflation liegen.Demgegenüber erhöhen sich die, die es sich richten können, die ohnehin schon fürstlichen Gehälter.Der Skandal um die Gehaltserhöhungen der Wirtschaftskammer (WKO) ist Teil des Sittenbildes, das die politische Kaste abgibt. Nach gleich mehreren PR-Desastern räumt Harald Mahrer nun seine Posten. An Rücktritt nach mehrtägigem Kräfteziehen innerhalb der ÖVP und des Wirtschaftsbundes im Hintergrund war wohl auch die niederösterreichische Landeshauptfrau Mikl-Leitner führend beteiligt.Dabei sollte die WKNÖ vor ihrer eigenen Türe Kehren. Präsident Wolfgang Ecker hätte seinen Bezug auch um 51% erhöht bekommen – was er vorerst, angesichts des Drucks, ausgesetzt hat. Er meinte auch, dass Harald Mahrer wisse was zu tun sei um Schaden von der Organisation abzuwenden. Es ist einigermaßen erstaunlich, dass sich die Landespräsidenten jetzt alle an Mahrer und der angeblich schlechten Kommunikation abputzen, wo sie doch selbst schon seit Monaten gegen die geplante Erhöhung ihrer Bezüge hätten aufstehen können. Das tun sie aber erst jetzt, nachdem medial ausgebreitetem Skandal. Das zeigt, dass es nicht um die Sache geht, sondern um den Schein. „Wolfgang Ecker und die WKNÖ täten gut daran auch für die eigene Organisation ihre Schlüsse zu ziehen und zwar strukturell“ soMaxZirngast, Landessprecher der KPÖ Niederösterreich und Spitzenkandidat bei der Gemeinderatswahl in St. Pölten. „Aber sie predigen Wasser und trinken Champagner. Wenn der mediale Sturm vorbei ist, werden sie weitermachen wie bisher. Die WKO lässt in Niederösterreich wie anderswo nämlich vor allem die kleinen Gewerbetreibenden im Stich und gönnt sich selbst üppige Bezüge für die Funktionäre, die sie sich dank der Kammerumlage leisten.“